Меню
Testheft A1
auto_stories 1. Willkommen!
auto_stories 2. Name, Adresse, Beruf
auto_stories 3. Was ist das?
auto_stories 4. Und heute: Shoppen!
auto_stories 5. Tanzen oder wandern?
auto_stories 6. Familie&Freunde
auto_stories 7. Kaffee oder lieber Schokolade?
auto_stories 8. Termine, Termine …
auto_stories 9. Mit dem Auto oder zu Fuß?
auto_stories 10. In der Firma
auto_stories 11. Mein Zuhause
auto_stories 12. Gesund und fit
auto_stories 13. Andere feiern, ich arbeite.
auto_stories 14. T-Shirt oder Pullover?
auto_stories 15. Geradeaus bis zur Ampel
auto_stories 16. Endlich Urlaub!
Testheft A2
auto_stories 1. Auf Reisen
auto_stories 2. Ziele und Wünsche
auto_stories 3. Hoch, höher, am höchsten
auto_stories 4. Ein toller Fernsehabend
auto_stories 5. Alltag oder Wahnsinn?
auto_stories 6. Die schwarzen oder die bunten Stühle?
auto_stories 7. Wohin kommt das Sofa?
auto_stories 8. Lebenslinien
auto_stories 9. Die lieben Kollegen
auto_stories 10. Mein Smartphone & ich
auto_stories 11. Freunde tun gut
auto_stories 12. Eins — eins — zwei
auto_stories 13. Hat es geschmeckt?
auto_stories 14. Einkaufswelt
auto_stories 15. Partylaune
auto_stories 16. Kulturwelten
Testheft B1
auto_stories 1. Beziehungen fern und nah
auto_stories 2. Teilen und tauschen

4

1. Оповідання

Zur gleichen Zeit, als Privatdetektiv Müller die Informationen von Bea Braun notiert und seinen Morgenkaffee trinkt, steht Gernot Haube mit einer Gruppe von Helfern vor dem Wohnheim. Etwa fünfzig Meter vom Heim entfernt steht eine Gruppe von Jugendlichen. Sie rufen:

„Asylanten raus! Mörder! Mörder!»

Etwas abseits steht ein Polizeiauto und zwei Beamte beobachten das Geschehen. Auch einige Leute aus Friedrichshausen schauen zu.

„Vorsicht!», ruft Gernot Haube, und im gleichen Moment fliegt eine Bierflasche gegen die Mauer des Heims. Sie zerbricht in viele Scherben.

„Schau, schau, Thorsten Brade, der Sohn des Bürgermeisters», sagt Haube und deutet auf einen Jugendlichen. Der hat ganz kurz geschnittene Haare, eine schwarze Bomberjacke und schwarze Stiefel. Er ist ziemlich betrunken und schreit am lautesten.

„Wenn das mein Sohn wäre …» Karin Frisch ballt die rauste.

„Aufgehetzt, einfach aufgehetzt», , sagt Gernot verbittert.

„Die sagen und machen nur, was die schweigende Mehrheit denkt. Sie wollen, dass die Asylsuchenden verschwinden.

Das ist es doch, was die meisten wollen. Die Angst vor Fremden, vor dem Anderssein. Das ist doch der Grund für diesen Rassismus und den Fremdenhass. Es ist überall das Gleiche. Minderheiten werden immer gehasst», Gernots Stimme klingt traurig.

Karin Frisch protestiert: „Aber Gernot, erstens werden sie nicht überall gehasst und zweitens nicht von allen. Deshalb sind wir doch hier. Und wir sind auch nicht allein …»