Меню
Testheft A1
auto_stories 1. Willkommen!
auto_stories 2. Name, Adresse, Beruf
auto_stories 3. Was ist das?
auto_stories 4. Und heute: Shoppen!
auto_stories 5. Tanzen oder wandern?
auto_stories 6. Familie&Freunde
auto_stories 7. Kaffee oder lieber Schokolade?
auto_stories 8. Termine, Termine …
auto_stories 9. Mit dem Auto oder zu Fuß?
auto_stories 10. In der Firma
auto_stories 11. Mein Zuhause
auto_stories 12. Gesund und fit
auto_stories 13. Andere feiern, ich arbeite.
auto_stories 14. T-Shirt oder Pullover?
auto_stories 15. Geradeaus bis zur Ampel
auto_stories 16. Endlich Urlaub!
Testheft A2
auto_stories 1. Auf Reisen
auto_stories 2. Ziele und Wünsche
auto_stories 3. Hoch, höher, am höchsten
auto_stories 4. Ein toller Fernsehabend
auto_stories 5. Alltag oder Wahnsinn?
auto_stories 6. Die schwarzen oder die bunten Stühle?
auto_stories 7. Wohin kommt das Sofa?
auto_stories 8. Lebenslinien
auto_stories 9. Die lieben Kollegen
auto_stories 10. Mein Smartphone & ich
auto_stories 11. Freunde tun gut
auto_stories 12. Eins — eins — zwei
auto_stories 13. Hat es geschmeckt?
auto_stories 14. Einkaufswelt
auto_stories 15. Partylaune
auto_stories 16. Kulturwelten
Testheft B1
auto_stories 1. Beziehungen fern und nah
auto_stories 2. Teilen und tauschen

5

1. Оповідання

Kurz nach 21 Uhr kommt Müller in Friedrichshausen an.

Der Taxifahrer blickt erstaunt in den Rückspiegel, als der Detektiv als Fahrziel das Asylheim angibt. Müller schaut aus dem Fenster. Friedrichshausen. Eine typische deutsche Kleinstadt. Alter Bahnhof, Anfang des Jahrhunderts. Im Zentrum ein großes Backsteingebäude, das Rathaus. Moderne Betonkaufhäuser, Geschäfte, Fußgängerzone. Weiter, Richtung Stadtrand, Wohnblöcke, dann Einfamilienhäuser, eines neben dem anderen, alle gleich.

Das Taxi biegt von der Hauptstraße ab in einen Kiesweg. Brauner Schneematsch liegt am Straßenrand

„Hier komme ich nicht weiter», sagt der Taxifahrer und deutet auf die parkenden Autos.

„Und wo ist das Heim?», fragt Müller.

„Gleich da vorne, wo die Leute sind», antwortet der Fahrer.

Müller bezahlt, nimmt seine kleine Reisetasche und geht auf die Villa zu. Viele Schaulustige stehen herum. Jugendliche mit kahl geschorenen Köpfen, aber auch ältere Bürger rufen ausländerfeindliche Parolen. Müller ist schockiert.

‚Alte und junge Nazis glücklich vereint’, denkt er. Als er durch die Gruppe will, um zum Haus zu kommen, stößt ihn ein Jugendlicher mit schwarzer Bomberjacke an.

„Hey, willst wohl zu den Asylantenschweinen? Bist wohl auch so ein Volksverräter?» Die Gruppe schaut ihn feindselig an. Müller sagt nichts und geht zum Haus.

Haus ohne Hoffnung_8

2. Перевіримо ваші знання

1. Wie ist die Stimmung der Menschen vor dem Asylheim?

2. Wie ist die Stimmung im Asylheim?