Меню
Testheft A1
auto_stories 1. Willkommen!
auto_stories 2. Name, Adresse, Beruf
auto_stories 3. Was ist das?
auto_stories 4. Und heute: Shoppen!
auto_stories 5. Tanzen oder wandern?
auto_stories 6. Familie&Freunde
auto_stories 7. Kaffee oder lieber Schokolade?
auto_stories 8. Termine, Termine …
auto_stories 9. Mit dem Auto oder zu Fuß?
auto_stories 10. In der Firma
auto_stories 11. Mein Zuhause
auto_stories 12. Gesund und fit
auto_stories 13. Andere feiern, ich arbeite.
auto_stories 14. T-Shirt oder Pullover?
auto_stories 15. Geradeaus bis zur Ampel
auto_stories 16. Endlich Urlaub!
Testheft A2
auto_stories 1. Auf Reisen
auto_stories 2. Ziele und Wünsche
auto_stories 3. Hoch, höher, am höchsten
auto_stories 4. Ein toller Fernsehabend
auto_stories 5. Alltag oder Wahnsinn?
auto_stories 6. Die schwarzen oder die bunten Stühle?
auto_stories 7. Wohin kommt das Sofa?
auto_stories 8. Lebenslinien
auto_stories 9. Die lieben Kollegen
auto_stories 10. Mein Smartphone & ich
auto_stories 11. Freunde tun gut
auto_stories 12. Eins — eins — zwei
auto_stories 13. Hat es geschmeckt?
auto_stories 14. Einkaufswelt
auto_stories 15. Partylaune
auto_stories 16. Kulturwelten
Testheft B1
auto_stories 1. Beziehungen fern und nah
auto_stories 2. Teilen und tauschen

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1. Оповідання

„Guten Abend, Herr Müller!» Karin Frisch begrüßt den Detektiv, als er die Tür zum Wohnheim öffnet. „Gernot ist noch nicht da. Er wollte gegen fünf Uhr hier sein.» „Ja, wir waren hier verabredet. Na gut, ich werde auf ihn warten.»

„Trinken Sie auch einen Tee?», fragt ihn Karin Frisch.

„Ja, gern, danke!»

Ein paar Minuten später bringt Frau Frisch ein Tablett mit Tee, Sahne und Zucker.

„Haben Ihre Nachforschungen schon etwas ergeben?», fragt sie neugierig.

„Na, ja, erst ein paar Mosaiksteinchen. Übrigens, wo wurde die Leiche von Klaus Biederstett gefunden?» „Drüben im Wald, nicht weit von der Villa.» „Ich wollte mir die Stelle einmal ansehen. Das kann ich ja tun, bis Gernot kommt.»

„Machen Sie das doch lieber am Tag. Da treiben sich immer die Skinheads rum …», bemerkt Karin Frisch vorsichtig.

„Diese Jungen habe ich heute schon auf dem Friedhof gesehen. Die sitzen jetzt alle brav bei Mami und Papi beim Abendessen», lächelt Müller ironisch.

Ein paar Minuten später steht er vor dem Heim. Die Luft ist kalt. Leichter Schnee fällt. Müller macht seinen Mantel zu und zündet sich eine Zigarette an. Er geht in die Richtung, die Karin Frisch ihm beschrieben hat. Er überquert eine weiße Fläche, ,wahrscheinlich eine Wiese’, denkt er und geht auf ein Waldstück zu, das dahinter beginnt. Es hat nicht viel geschneit in den letzten Tagen. Müller muss nur den Fußspuren folgen und findet schnell die Stelle. Das Einzige, was Müller findet, ist eine leere Filmschachtel. Er tritt seine Zigarette aus und macht sich auf den Rückweg.

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Plötzlich knackt ein Zweig und instinktiv versteckt sich der Detektiv hinter einem Baum. Müller erkennt einen Schatten. Die Person schleicht vorsichtig durch den Wald und nähert sich dem Heim. Als sie die Wiese betritt, die zwischen dem Heim und dem Wald liegt, sieht Müller deutlich die Silhouette: Fliegerjacke, Stiefel, kurz geschnittene

Haare. ,Ein Skinhead’, denkt Müller. Er sieht, wie die Person eine Plastiktüte gegen den Körper drückt. Ohne weiter zu überlegen, rennt er los. Der Junge hat ihn gehört, wirft die Tüte weg und rennt in den Wald. Müller versucht ihm den Weg abzuschneiden. ,Mist, diese Schuhe», denkt er noch und fällt der Länge nach in den Schnee.

„Mist, Mist», schimpft er und klopft sich den Schnee von den Kleidern.

In diesem Moment löst sich eine zweite Gestalt aus dem Wald. Blitzschnell holt sie die erste ein und plötzlich liegen beide im Schnee.

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