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1. Оповідання

„Es ist kalt. Maria und Josef gehen durch die Nacht. Maria zieht ihren Mantel fest um die Schultern. Josef führt den Esel zu einem Haus. Er klopft. Niemand öffnet. Er klopft noch einmal. Endlich öffnet sich ein Fenster. Josef fragt, ob die Leute für seine Frau ein Zimmer haben. Maria erwartet ein Kind. Doch sie werden abgewiesen. Traurig ziehen sie weiter …»
„Gernot! Gernot, Telefon für dich!» „Gleich, Kinder, gleich lese ich weiter. Ich geh nur schnell ans Telefon.» Gernot Haube legt das Buch zur Seite und geht ans Telefon. Seit drei Jahren leben die Haubes — Gernot, seine Frau Ingrid, die Kinder Paul und Anna — in Friedrichshausen, einer kleinen Provinzstadt nördlich von Frankfurt. Die Miete in der Großstadt wurde zu teuer und für die Kinder ist es sowieso besser, in einer kleinen Stadt aufzuwachsen, meint Gernot.
„Hallo? Hier Haube!»
„Gernot, bist du es?», fragt jemand mit leiser Stimme. „Hier ist Ahmad …»
„Ahmad, wo bist du?»
„Ich kann es nicht sagen, Gernot. Die Polizei sucht mich.
Ich war es nicht! Du musst mir glauben, Gernot, ich war es nicht!»
„Ich glaube dir ja, Ahmad. Aber du musst zur Polizei gehen.
Sie werden dir auch glauben. Wenn du dich versteckst, denken alle, du bist schuldig … Ahmad! … Ahmad …» Nichts. Ahmad hat den Hörer aufgelegt.
„Mist! So ein Mist. Das war Ahmad. Er hat sich versteckt.
Die Polizei sucht ihn.» Gernot erklärt seiner Frau den Anruf.
„Und? Was willst du tun? Wenn er sich versteckt, glauben alle, er hat es getan …»
„Ja, das habe ich ihm auch gesagt», antwortet Haube und wählt eine Nummer.
„Hallo Karin, hier ist Gernot. Ist bei euch alles ruhig? Gut … Ja, Ja, ich komme morgen früh. Tschüs, Karin.» Haube legt den Hörer auf und sagt zu seiner Frau:
„Beim Wohnheim ist alles ruhig. Ich lese jetzt den Kindern die Weihnachtsgeschichte weiter vor…»

2. Перевіримо ваші знання
1. Was wissen Sie schon über die Personen, die bis jetzt vorkommen?
Gernot Haube lebt seiner Familie in Friedrichshausen.
