Меню
Testheft A1
auto_stories 1. Willkommen!
auto_stories 2. Name, Adresse, Beruf
auto_stories 3. Was ist das?
auto_stories 4. Und heute: Shoppen!
auto_stories 5. Tanzen oder wandern?
auto_stories 6. Familie&Freunde
auto_stories 7. Kaffee oder lieber Schokolade?
auto_stories 8. Termine, Termine …
auto_stories 9. Mit dem Auto oder zu Fuß?
auto_stories 10. In der Firma
auto_stories 11. Mein Zuhause
auto_stories 12. Gesund und fit
auto_stories 13. Andere feiern, ich arbeite.
auto_stories 14. T-Shirt oder Pullover?
auto_stories 15. Geradeaus bis zur Ampel
auto_stories 16. Endlich Urlaub!
Testheft A2
auto_stories 1. Auf Reisen
auto_stories 2. Ziele und Wünsche
auto_stories 3. Hoch, höher, am höchsten
auto_stories 4. Ein toller Fernsehabend
auto_stories 5. Alltag oder Wahnsinn?
auto_stories 6. Die schwarzen oder die bunten Stühle?
auto_stories 7. Wohin kommt das Sofa?
auto_stories 8. Lebenslinien
auto_stories 9. Die lieben Kollegen
auto_stories 10. Mein Smartphone & ich
auto_stories 11. Freunde tun gut
auto_stories 12. Eins — eins — zwei
auto_stories 13. Hat es geschmeckt?
auto_stories 14. Einkaufswelt
auto_stories 15. Partylaune
auto_stories 16. Kulturwelten
Testheft B1
auto_stories 1. Beziehungen fern und nah
auto_stories 2. Teilen und tauschen

9

1. Оповідання

„Der Nächste bitte!»

Müller folgt der Sprechstundenhilfe in das Zimmer. Der Arzt, ein freundlicher, älterer Herr im weißen Mantel, kommt auf ihn zu.

„Na, was fehlt uns denn, junger Mann?»

„Guten Tag, Herr Doktor. Mir fehlt eigentlich nichts. Ich bin aus einem anderen Grund gekommen. Mein Name ist Müller. Ich bin Privatdetektiv.»

Der Arzt schaut jetzt nicht mehr so freundlich. „Und was kann ich für Sie tun?»

„Sie haben doch die Leiche von Klaus Biederstett unter-sucht?», fragt Müller.

„Ach, deswegen kommen Sie? Mein Bericht liegt bei der Polizei. Ich will nichts mit der Sache zu tun haben. Da müssen Sie schon mit der Polizei …» „Entschuldigen Sie», unterbricht ihn Müller, ,ich habe nur eine Frage, die Sie mir doch beantworten können.» Der Arzt blickt Müller skeptisch an. „Und die ist?» „Was war eigentlich die Todesursache?» „Tod durch Erfrieren.»

„Wie bitte? Wieso schreibt die Zeitung dann von Mord?», fragt Müller erstaunt.

„Ich habe der Presse gegenüber keine Erklärungen abge-geben. Mich hat niemand dazu gefragt. Der Junge hatte eine Kopfverletzung. Wie von einem Schlag. Eine Platzwunde.

Aber diese Verletzung war nicht tödlich. Er muss ohnmächtig die ganze Nacht im Schnee gelegen haben und ist erfroren.»

„Wann hat man die Leiche gefunden?» Müller ist immer noch erstaunt.

„Am Montagmorgen.»

„Und was kann die Verletzung verursacht haben?» „Tja, schwer zu sagen. Ein runder Gegenstand oder so.

Haben die Eltern von Klaus Sie beauftragt?», fragt der Arzt.

„Nein, ich arbeite für das Asylheim.» Jetzt schaut der Arzt nervös auf seine Uhr. ,So, Herr Müller, ich muss mich jetzt um meine Patienten kümmern. Und bitte, lassen Sie meinen Namen aus dem Spiel …» „Natürlich, Herr Doktor. Und vielen Dank! Auf Wiedersehen.»

Nachdenklich verlässt Müller die Arztpraxis. Er beschließt, dem ,Friedrichshausener Tageblatt’ einen Besuch abzustatten. Doch dort passiert ihm das Gleiche wie bei einem anschließenden Besuch im Jugendzentrum der Stadt: Die Leute sind abweisend, keiner will mit ihm reden.

Haus ohne Hoffnung_12

2. Перевіримо ваші знання

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